Teures Konto? Muss nicht sein!
Millionen Bankkunden in Deutschland zahlen zu viel Geld für ihr Girokonto. Neben Grundgebühren und nutzungsabhängigen Entgelten erheben zahlreiche Kreditinstitute horrende Sollzinsen für einen in Anspruch genommenen Dispositionskredit, Spesenaufschläge für den Einsatz der EC-Karte im Ausland und erkleckliche Gebühren für die zum Girokonto gehörende Kreditkarte. Summa Summarum zahlen viele Verbraucher so einige Hundert Euro im Jahr für ihr Konto – angesichts knapper Haushaltskassen in weiten Teilen der Bevölkerung kaum verständlich.
Der Wechsel zu einer günstigen Bank kann die Haushaltskasse spürbar entlasten, ohne dass auf liebgewonnene Gewohnheiten verzichtet werden muss. Insbesondere Direktbanken, die auf den Betrieb eines kostenintensiven Filialnetzes verzichten und mit ihren Kunden via Telefon und Internet kommunizieren, bieten ein vollwertiges Girokonto inkl. EC-Karte und Onlinebanking nicht selten gebührenfrei an – bei moderaten Mindestgehaltseingängen, die bei einem als Gehaltskonto genutzten Account keinerlei Schwierigkeit bereiten sollten. Dazu gibt es nicht selten noch eine gebührenfreie Kreditkarte dazu, mit der im besten Falle an sämtlichen Geldautomaten weltweit kostenfrei Bargeld bezogen werden kann.
Neben den entfallenen Gebühren bieten insbesondere auch günstige Konditionen für den Dispositionskredit Möglichkeiten zum Sparen. Eine Zinsdifferenz von 5 Prozentpunkten im Vergleich zu teuren Filialbanken ist dabei keine Seltenheit. Wer demnach einen durchschnittlichen Negativsaldo von 7000 Euro verzeichnet, spart jedes Jahr allein durch die günstigeren Darlehenskonditionen 350 Euro.
Auch Bankkunden, die zwecks Flexibilität ihre eiserne Reserve auf dem Girokonto zu unterhalten pflegen, können durch den Gang zu einem anderen Kreditinstitut mehr herausholen: Viele Banken bieten eine attraktive Einlagenverzinsung an, die denen eines durchschnittlichen Tagesgeldkontos nahe kommt.
Fazit: Teure Spesenabrechnungen gehören der Vergangenheit an – mit einem Bankwechsel lässt sich viel Geld sparen, das anderweitig bessere Verwendung findet. Im Extremfall lassen sich in einem Jahr 600 Euro sparen – ohne dass auf Komfort, Sicherheit oder Flexibilität verzichtet werden müsste.
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