Tagesgeldmarkt unverändert günstig
Der Markt für täglich fällige Einlagen in Deutschland bietet unverändert gute Konditionen für Sparer. Rund ein Dutzend Banken bietet Zinssätze von fünf Prozent und mehr auf den beliebten Tagesgeldkonten. Zwar sind die meisten Angebote mit Restriktionen verbunden – mit der Bereitschaft, hin und wieder die Bank zu wechseln oder ein Depot zu übertragen, lassen sich allerdings sehr attraktive Renditen erzielen.
Spitzenreiter unter den Hochzins-Banken ist derzeit die in München ansässige DAB-Bank. Das Geldhaus bietet acht Prozent Zinsen und damit mehr als alle anderen Banken mit kostenlosem Tagesgeldangebot. Einziges Manko der Offerte: Wer tatsächlich acht Prozent bekommen möchte, muss zuvor ein Wertpapierdepot im Volumen von mindestens 100.000 Euro zu den Münchnern übertragen. Mit geringeren Beträgen lässt sich allerdings auch ein attraktiver Zins realisieren: Wer 30.000 Euro überträgt, bekommt immerhin sieben Prozent und bei 15.000 Euro zahlt die DAB sechs Prozent. Alle anderen bekommen mit 5,5 Prozent ebenfalls ein attraktives Angebot. Die Verzinsung gilt bis zum 31.03.09.
Wer nicht bereit ist, schon wenige Monate nach der Eröffnung eines Tagesgeldkontos zu einer anderen Bank zu wechseln, ist nach Einschätzung von Tagesgeldexperten bei der Norisbank noch immer am besten aufgehoben. Das Tochterunternehmen des Branchenprimus Deutsche Bank garantiert, dass der Zinssatz auf dem kostenlosen Tagesgeldkonto stets zu den besten dreien in Deutschland gehört und eignet sich damit für langfristig orientierte Sparer.
Ebenfalls gute Angebote unterbreitet die 1822direkt. Die Bank gehört zu 100 Prozent der Frankfurter Sparkassen und eignet sich damit insbesondere für diejenigen Anleger, die aufgrund der gegenwärtigen Finanzkrise die Einlagensicherung des Sparkassenverbunds bevorzugen.
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