Auffällige Unterschiede bei Festgeldzinsen
Die Zinsen für Festgeldanlagen mit einer Laufzeit von 12 Monaten fallen derzeit noch immer sehr unterschiedlich aus. Branchenprimus Deutsche Bank bietet für Neuanlagen derzeit 3,5 Prozent Zinsen, wobei die Mindestanlagesumme sich auf 2.500 Euro beläuft und maximal 100.000 Euro zu diesen Konditionen angelegt werden können. Bei der BMW-Bank werden für Termingelder mit einjähriger Laufzeit 5,3 Prozent Zinsen gezahlt, wobei mindestens 5.000 Euro anzulegen sind und bei Anlagebeträgen ab 25.000 Euro der Zinssatz mit 5,4 Prozent sogar noch ein Stück höher ausfällt.
Bei der Mercedes-Benz Bank werden 5,4 Prozent bereits ab Anlagebeträgen von 2.500 Euro gezahlt. Die Bank hatte den Zinssatz jüngst entgegen dem allgemeinen Markttrend erhöht und damit für Furore gesorgt. Auf der Internetseite der Mercedes-Benz Bank wird nun mitgeteilt, dass die Kontoeröffnung aufgrund der riesigen Nachfrage bis zu vier Wochen dauern kann, wobei die Konditionen des Antragsdatums gelten.
Derart große Differenzen in den Zinssätzen der Banken hat es lange nicht gegeben. Der Vergleich lohnt deshalb gleich doppelt.
Identisch verhält es sich mit der Situation bei täglich fälligen Einlagen. Während die einstigen Hochzins-Banken, die Norisbank und die 1822direkt-Bank, die Zinsen deutlich verringert haben und merklich unter vier Prozent im Jahr zahlen, bietet die niederländische Credit Europe Bank noch immer 5,75 Prozent ab dem ersten Euro für Neukunden. Die Einlagensicherheit leidet unter den guten Konditionen nicht: Bei der Credit Europe sind Bankeinlagen über das niederländische Sicherungssystem bis zu 100.000 Euro je Kunde abgesichert.
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