Leitzinsen bleiben unverändert
Die Europäische Zentralbank hat am heutigen Tage in ihrer Notenbanksitzung den Leitzins für die Eurozone unverändert bei 2,00 Prozent belassen. Dies war von den meisten Beobachtern auch so erwartet worden. Die Währungshüter hatten den Zins seit dem Sommer in mehreren Schritten von 4,25 Prozent stufenweise gesenkt, um der abflauenden Konjunktur entgegenzuwirken und geldpolitische Impulse zu setzen.
Die Bank of England indes hat den Leitzins für das Vereinigte Königreich um 50 Basispunkte auf 1,00 Prozent herabgesetzt. Das ist der niedrigste Stand aller Zeiten. Der Schritt auf der Insel lässt vermuten, dass auch in Europa die Zinsen ein weiteres Mal sinken könnten. Die EZB hatte bereits verlauten lassen, dass eine weitere Lockerung der Geldpolitik im März möglich sei, wenn die Rahmenbedingungen dies erforderten und die Inflationsentwicklung dem nicht entgegensteht.
Für Sparer, die auf der Suche nach attraktiven Zinssätzen sind, bedeutet die heutige Entscheidung, dass sich in den kommenden Wochen zunächst nicht allzu viel verändern wird. Erst im März ist mit einer neuerlichen Absenkung des Zinsniveaus auf breiter Front zu rechnen. Wie lange die Niedrig-Zinsphase noch andauert, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht sagen. Die meisten Volkswirte rechnen allerdings damit, dass sich die Konjunktur zur Jahresmitte hin wieder aufhellt und dann die Zinsen auch wieder steigen.
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