Zinssenkungen zum Monatswechsel
Kein Aprilscherz: Wieder einmal senken mehrere Banken die Zinsen im Einlagengeschäft. Mit der Deutschen Kreditbank (DKB) ist diesmal auch eines der Top-Institute dabei. Kunden erhalten auf dem Kreditkartenkonto des DKB-Cash-Paketes in Zukunft nur noch 2,55 Prozent Zinsen und nicht mehr 3,8 Prozent. Damit muss sich auch eine der günstigsten Direktbanken dem Druck beugen, der durch die Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank auf das Zinsniveau im Euro-Raum ausgeübt wird. Weitere Zinssenkungen erfolgen bei der ING-Diba und der Bank of Scotland. Die ING senkt den Standardzins auf ihrem Extra-Konto auf nur noch 1,5 Prozent im Jahr ab. Die Sonderaktion für Neuanlagen, bei der Kunden befristet 4,00 Prozent auch noch nicht bei dem Geldhaus angelegte Gelder erhalten, bleibt davon jedoch unberührt. Die doch sehr niedrige Verzinsung macht das Sparen auf dem Extra-Konto wenig attraktiv – trotz der gesunkenen Inflation bleibt bei derartigen Konditionen unter dem Strich nicht viel übrig. Besser erscheint da das Tagesgeldkonto der Bank of Scotland: Auch hier erhalten Kunden zwar ab dem ersten April weniger: Statt 4,5 werden dann nur noch 3,8 Prozent Zinsen gezahlt. Das ist jedoch immer noch deutlich mehr als bei der ING-Diba. Die Bank of Scotland bietet allerdings keine Einlagensicherung nach deutschem Recht, da sie als Zweigniederlassung der britischen Mutter auf dem deutschen Markt agiert.
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