Festgeld: Weiter nicht viel zu holen
Die Verzinsung von Festgeldanlagen ist auch weiterhin sehr niedrig. Die jüngste Leitzinssenkung durch die EZB dürfte an diesem Umstand in absehbarer Zeit auch nicht viel ändern. Nach Angaben der FMH-Finanzberatung zahlen Banken derzeit 1,98 Prozent Zinsen für Termingelder mit einer Laufzeit von 12 Monaten. Damit bleibt nach Abzug von Steuern und Inflation letztlich nicht viel übrig. Wer höhere Zinsen sucht, muss die Konditionen der Banken im Detail vergleichen. Der Aufwand kann sich lohnen: Die Spanne bei den Zinsen ist sehr groß. Die besten Konditionen bietet derzeit die NIBC-Direkt. Hier werden für einjährige Festgelder 4,75 Prozent gezahlt. Die Mindestanlage beläuft sich dabei auf lediglich 1000 Euro und die Kontoführung ist kostenfrei. Bei der NIBC gilt es jedoch zu beachten, dass kein Anschluss an den deutschen Einlagensicherungsfonds besteht.
Selbiges gilt auch für die Garanti-Bank, die Deniz-Bank und die AK-Bank. Alle drei Institute zahlen 4,00 Prozent für 12-Monats-Anlagen. Es handelt sich bei den Geldhäusern um Zweigniederlassungen niederländischer Institute. Die Einlagensicherung erfolgt deshalb über das Königreich. Pro Kunde werden dabei Guthaben von maximal 100.000 Euro zu 100 Prozent abgesichert. Bei deutschen Banken werden deutlich geringere Zinsen gezahlt. Am besten schneidet hier noch die Mercedes-Benz-Bank mit 2,75 Prozent im Jahr ab. Einstige Hochzinsbanken, wie die 1822direkt oder die Norisbank, zahlen heute deutlich weniger als 2,00 Prozent.
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