Tagesgeld: Hier gibt´s noch gute Zinsen!
Vielversprechend ist das Zinsniveau in der Eurozone derzeit nicht – die meisten Banken zahlen nur sehr geringe Erträge auf Tagesgeldkonten. Mit etwas Recherche lassen sich jedoch akzeptable Konditionen finden.
Die höchsten Zinsen zahlt derzeit die Bank of Scotland -3,0 Prozent im Jahr bei kostenfreier Kontoführung sind mehr als bei der Konkurrenz. Das Tagesgeldkonto ist mit einer Garantie ausgestattet, die besagt, dass der Zins nicht unter den Leitzins der EZB fällt. Einziges Manko ist die britische Einlagensicherung, der die Bank of Scotland als Zweigniederlassung angehört. Diese sichert jedoch auch Guthaben bis zu ca. 60.000 Euro ab.
Ebenfalls 3,0 Prozent zahlt die Barclays Bank für Guthaben auf einigen ihrer Kreditkartenkonten. Hier lohnt sich wegen der Jahresgebühr die Anlage jedoch erst bei größeren Beträgen. Die Postbank zahlt auf dem Konto der Sparcard 3000 immerhin 2,85 Prozent. Vorteilhaft ist hier wie bei der Barclays-Bank die Möglichkeit, am Geldautomaten über das Guthaben zu verfügen. Die Sparcard sieht allerdings vor, dass je Kalendermonat nicht mehr als 2000 Euro abgehoben werden können, ohne dass Vorschusszinsen in Rechnung gestellt werden.
Jeweils 2,75 Prozent auf Tagesgeldanlagen erhalten Kunden bei der Netbank und der 1822direkt. Bei der Netbank ist der Zinssatz sogar für sechs Monate garantiert. Es muss dazu ein Girokonto eröffnet werden, das aber auch ohne Gehaltseingang kostenfrei ist. Wer sich attraktive Konditionen in dem sehr schwierigen Umfeld sichern möchte, sollte sich an eines der vorgenannten Institute wenden.
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